S a l o n

Tosca

Il bacio di Tosca

Ein Salon zum Thema: “Vatermord und Aussöhnung”

Ein indischer Guru, Master Yoda, Tyrion Lennister, Giacomo Puccini, ein Psychoanalytiker und ein Psychotherapeut diskutieren über den psychologischen Begriff Vatermord. Sie bringen Beispiele aus der Oper “Tosca”, den Film “Star Wars”, der TV-Serie “Game of Thrones”, und ein Fallbericht aus der Psychotherapie. Die Geschichte, die Politik, die Kultur und die therapeutische Praxis sind voll von Beispielen, bei denen Emanzipation oder ein Generationenwechsel nur mit Mord (wörtlich/bildlich) möglich wird. Die Referenten kommen in der Diskussion zum Ergebnis, dass es für eine nachhaltige Emanzipation auch eine innere Aussöhnung braucht.

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Skulpturpark „Vånas Konst“, Vanås, Schweden

Auf der Suche nach dem verlorenen Kontext

Ein Selfie ist schnell gemacht der Selbstwert braucht da schon mehr Zeit.

Eine Gesprächsrunde mit Gästen: Ein Zen-Meister, ein indischer Guru, ein Psychotherapeut und ein Neuropsychologe diskutieren, wie Selbstbild und Selbstwert entstehen: Das ICH erlebt sich selber im Kontext von Menschen, Raum und Geschehen. Der Selbstwert entwickelt sich aus der Qualität und der Zeitdauer dieser Beziehungen. Das will gelernt und geübt sein.

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Mönch-K

Schuld, Schulden, schuldig

Der äussere Richter — der innere Richter

Der Rechtsanwalt Dr. iur. Urs Egli und der Psychotherapeut Dr. med. Marc Melchert diskutieren über das Thema Schuld, Schulden, schuldig. Für den Juristen sind Schulden eine grosse kulturelle Innovation. Die Arbeitsleistung bekommt einen handelbaren Wert. Der äussere Richter (das Schuldrecht) regelt die aus den Schulden entstehenden Beziehungen. Für den Psychotherapeuten sind Schuldgefühle nicht eigentliche Gefühle, sondern die kognitive Abstraktion von Schamgefühlen. Es ist der innere Richter, der anregt Abhängigkeiten aufzulösen, um die Autonomie zu erhalten.

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